Meldet sich Hewlett-Packard’s “CoolTown” zurück?

Golem schreibt in dem Artikel HP entwickelt Speicherfleck mit RFID und 4 MBit Kapazität von einem winzigen Chip, der wie ein RFID-Chip auch per induktiver Kopplung von einem Schreib-Lese-Gerät drahtlos ausgelesen bzw. beschrieben werden kann.

Als Anwendungsbeispiel schreibt Golem folgende Idee:

HP stellt sich vor, dass man den Memory Spot auch in der Werbung einsetzen könnte – ein mit dem preisgünstigen Chip ausgestattetes Kinoplakat könnte beispielsweise einen kurzen Trailer enthalten, eine Postkarte ein paar digitale Urlaubsfotos oder ein Papierdokument ein digitales Siegel oder ein Patientenarmband eine ganze Krankenakte.

Das erinnert mich alles doch sehr stark an Cooltown


Zur Defintion von Cooltown möchte ich hier auf eine Seite der Uni Münster verweisen. Dort wird der wesentliche Gedanke gut zusammengefasst. Die offizielle Seite zeigt zur Zeit leider keinen sinnvollen Inhalt.

Meinen ersten Kontakt mit Cooltown hatte ich 2001, als ich das Projekt als Praktikant bei HP mit auf der CeBIT vorstellen durfte. Dort wurden verschiedene Szanarien live vorgespielt. Das Publikum war begeistert. Heute scheinen wir dieser Vision wohl einen entscheidenen Schritt näher gekommen zu sein. Zumindest weichen die damals eingesetzten IR-Beacons schicken – fast nicht sichtbaren – RFID-Chips. Und mögliche Einsatzgebiete gibt es auch genug.

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