Vista hat es noch immer schwer
Golem berichtet, dass laut einer Umfrage von Patchlink 87% derer Kunden beim Alt-Windows bleiben wollen. Noch eher würden sie auf ein alternatives Betriebssystem umsteigen. Befragt wurden folgende Zielgruppen:
Patchlink hat nach eigenen Angaben mehr als 250 CIOs, CSOs, IT-Leiter und Netzwerkadministratoren in Europa, USA und im asiatisch-pazifischen Raum befragt.
Mein Umstieg zu Windows Vista ergab sich durch das kostenlose Upgrade, welches ich zu meinem Notebook erhielt. Extra gekauft hätte ich mir das System wohl auch noch nicht. Und auch ich habe mittlerweile nicht nur positive Erfahrungen mit Vista gemacht.
Auch nach dem Deaktivieren von Aero ist der Explorer teils sehr instabil. Der Dateimanager ist erst kürzlich zweimal nacheinander beendet worden. Jeweils beim Öffnen eines Favoriten-Ordners. Bei den Anwendungen macht mir derzeit noch der Firefox die meisten Probleme. Dieser muss eigentlich regelmäßig neu gestartet werden. Ansonsten hatte ich sogar teilweise Schwierigkeiten das Notebook aus dem Standby-Modus hochzufahren. Ein paar mal musste ich hierbei den Rechner komplett ausschalten, da auch nach über einer halben Stunde keine Reaktion zu sehen war.
Es wäre jedoch interessant zu wissen welche persönlichen Erfahrungen jene Patchlink-Kunden mit Vista haben, die das System nicht einsetzen wollen. So schreibt Golem, dass entsprechende Zielgruppe traditionell erst später umsteigt, wenn das Betriebssystem einen gewissen Reifegrad erreicht hat. Dabei könnten wahrscheinlich gerade Unternehmen sehr viel einfacher notwendige Veränderungen / Verbesserungen einfordern - idealerweise noch in der Beta- und RC-Phase. Dies wäre sicherlich auch im Interesse von Microsoft - denn im Moment sieht es für Vista nicht sehr gut aus.
Mein Notebook wird zunächst weiter mit Windows Vista Business betrieben. Ich hoffe zwar auf bereits angekündigte Updates, eine Neuinstallation mit Windows XP werde ich derzeit jedoch nicht durchführen.

