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23Nov/061

Was tun gegen Spam?

Jeder der eine E-Mailadresse nutzt kennt diese nervigen Werbemails: SPAM. Auch die Geheimhaltung seiner Mailadresse scheint kein wirksamer Schutz vor Spam zu sein. Über irgendeinen merkwüdigen Umweg finden diese unerwünschten Nachrichten immer einen Weg zu einem. Doch was kann man eigentlich selbst dagegen unternehmen?
Prinzipiell gibt es zumindest zwei Ansätze: Spam zu filtern oder aber gar nicht erst zu bekommen. Auf der Seite der Provider gibt es natürlich noch unzählige weitere Möglichkeiten.

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aktuelle Spam Statistik von commtouch

Spam filtern:

Ein gängiges Instrument zur Spambekämpfung ist der Einsatz eines Spamfilters. Wobei wir hierbei nicht wirklich den Spam bekämpfen, sonder viel mehr verdrängen. Wir erhalten auch hierbei in der Regel die Nachrichten im Postfach. Können diese dann aber gezielt in einen gesonderten Ordner verschieben oder aber direkt löschen. Ich persönlich setze server-seitig auf Spamassassin. Auf der Client-Seite ist der Spamfilter des Thunderbird eine Alternative. Für Outlook empfielt sich z.B. der Einsatz von SpamBayes.

Zu beachten ist natürlich bei jeder Wahl, dass die Spamfilter gut trainiert sein müssen. Nur so können sie zuverlässig zwischen guten und schlechten Mails unterscheiden.

Spam gar nicht erst bekommen:

Das ist natürlich das höchste Ziel. Ein Postfach ohne nervige Spammails. Doch welche Möglichkeiten hat man um dies zu erreichen?

Zum einen mal ist es enorm wichtig Spam zu ignorieren, falls sich doch mal eine Werbemail ins Postfach verirrt hat. Bestenfalls überhaupt nicht öffnen. Auf keinen Fall jedoch Bilder aus dem Web nachladen lassen oder auf irgendwelche Links klicken. Denn dadurch bekommen die Spammer eine Aktivität dieses Postfachs angezeigt und werden einem zum Dank noch mehr Spam schenken.

Um den Maileingang besser zu kontrollieren nutze ich zumindest ein paar verschiedene Mailadressen. Jede für einen anderen Zweck. Idealerweise hätte man für jeden Kontakt eine individuelle Adresse zur Verfügung. Dieses Verfahren ist z.B. mit Gmail einfach umsetzbar (via Lifehacker). Hierfür kann man vor dem '@' seine Adresse mit Hilfe eines '+' beliebig erweitern. Z.B. mein.name+spam@gmail.com. In diesem Fall wird die Mail an mein.name@gmail.com zugestellt. Man kann jedoch problemlos einen Filter auf die komplette Adresse anwenden.

Einen ähnlichen Ansatz fährt Enterto Spamless Email (via Paul Stamatiou). Hier werden einzelne "Channels" für jeden Kontakt angelegt. Die Nutzung der eigentlichen Mailadresse ist somit untersagt.

Doch welchen Vorteil bringt das ganze? Man kann das Mailaufkommen besser kontrollieren. Zum einen mal kann man somit nachvollziehen wer die Mailadressen an Spammer weitergibt (z.B. bei Firmen). Auf der anderen Seite kann man einen "Channel" ohne Probleme abschalten, sollte sich darüber Spam anhäufen.

In Zukunft wird es sicherlich mehr in Richtung Freigabe gehen. So dass man jemandem gezielt erlaubt einem Mails schicken zu dürfen. Was das beste Rezept dafür ist steht sicher noch in den Sternen. Mir persönlich gefallen obige Ansätze jedoch schon ziemlich gut.

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Circle of Spam (by Wikimedia Commons)

Weitere Links zu diesem Thema: ZDNet, tagesschau, virenkiller.de, Blog-Dorigo, blogg.ch, Clenmail, Prometeo, Golem, Golem

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  1. Eine weitere Maßnahme ist es, (reale) Daten zu vermeiden, indem man z.B. den Fake Name Generator (http://www.fakenamegenerator.com/) verwendet.


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